Ein Ziel, das zu eurem Unternehmen passt, und Daten, die zeigen, was eure Kund:innen erwarten, sind nur die Vorarbeit für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Gewinnbringend wird es erst, wenn beide Perspektiven konzeptionell in echte E-Mails, Newsletter und Kampagnen münden.
Vom Ziel zur Kampagne – in vier Schritten
- Unternehmensziel festlegen und priorisieren
- Relevante Daten und Segmente bestimmen
- Content- und Streckenlogik entwickeln: Welche Botschaft, in welcher Reihenfolge, an wen?
- Messen, lernen, nachschärfen
Finanzbranche: Vertriebsziel trifft Snackable Content
Um die Gen Z für das Thema Vorsorge und Sparen sowie die passenden Anlageprodukte dazu zu sensibilisieren, setzt ein führendes deutsches Wertpapierhaus auf eine mehrstufige Mailingkampagne. Jede Stufe führt auf eine Landeseite mit einer zum Thema des Mailings passenden Einleitung. Danach folgen für die Gen Z optimierte Gamification-Elemente sowie leicht verständliche Contents zu Vorsorge und Sparen. Das Angebot zu einer persönlichen Beratung stellt die Sprungmarke zum POS dar. Die Strecke spiegelt die Wünsche und Bedürfnisse der Gen Z wider, bleibt dabei aber jederzeit auf das Unternehmensziel ausgerichtet.
Energieversorger: Marketingziel trifft Saison-Anlass
Zur Weihnachtszeit erhielten Teilnehmer:innen täglich eine kleine Überraschung per „Adventswecker“-Mail mit spannendem Cliffhanger auf den nächsten Gewinn. Für das Unternehmen bedeutete eine automatisierte Permission-Logik maximale Permissions bei voller Rechtssicherheit: Bestandskund:innen wurden aktiviert, anonyme Kontakte effizient und regelkonform in wertvolle Newsletter-Abonnent:innen verwandelt.
Mobilfunkanbieter: Retentionziel trifft Timing
Ein junger Mobilfunkanbieter zeigt, wie ein Retention-Ziel auf markenspezifisches Ansprache-Timing trifft: Botschaften, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und ihren Moment im Kund:innen-Lebenszyklus zugeschnitten sind, statt eine Botschaft an alle gleichzeitig zu senden.
Druckerhersteller: Vertriebs- trifft Retentionziel
Nach der Produktregistrierung begleitet ein international erfolgreicher Druckerhersteller Kund:innen konsequent über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Dazu werden unmittelbar nach der Registrierung wertvolle Informationen verschickt, die die Nutzung des neuen Gerätes einfach machen. Im Lebensverlauf des Produktes werden, zu strategisch gewählten Zeitpunkten, passende Verbrauchsmaterialien via E-Mail angeboten sowie Anlässe thematisiert, die ein höheres Druckvolumen rechtfertigen. Rechtzeitig vor dem Produkt-Lebensende werden Kund:innen ausführlich über das Nachfolgemodell informiert. Über in jeder Phase des Customer Lifecycle relevante Contents generiert das Unternehmen Umsätze und erhöht die Kundenbindung.
Was die Beispiele gemeinsam haben
In allen vier Fällen steht ein klares Unternehmensziel am Anfang und nicht die Idee für einen Content. Relevanz für Kund:innen entsteht dort als Ergebnis, nicht als Ausgangspunkt: klares Ziel, passende Daten, durchdachte Konzeption, konsequentes Messen. Wer diese vier Bausteine zusammen denkt, macht aus einzelnen Kampagnen ein System, das mit der Zeit immer treffsicherer wird.
Relevanz von beiden Seiten denken – ein perfektes Konzept!
Relevanz für euer Unternehmen und Relevanz für eure Kund:innen sind kein Widerspruch, sondern das Ergebnis derselben Konzeptionsarbeit.