2020 MACHT’S MÖGLICH

2020 macht’s möglich

Die diesjährigen E-Mail Marketing Trends

„Eine Studie besagt, dass…“ – mittlerweile sagt sich dieser Satz genauso einfach, wie „Nein, das wird nicht wehtun“ beim Zahnarzt. Doch dieser Fakt stammt tatsächlich aus einer Studie und wurde somit tatsächlich verifiziert: E-Mail-Marketing ist und bleibt mit 95,4 Prozent Nutzern aus über 5000 Unternehmen der DACH-Region weiterhin die treibende Kraft des Online-Marketings. Somit stellt die E-Mail im Direktmarketing immer noch das vertriebseffizienteste Tool dar. Der ROI soll steigen und innovative Ansätze blühen weltweit. E-Mail-Marketing wird effizienter, intelligenter, minimalistischer. Da diese drei Adjektive sich so gut aneinanderreihen haben lassen, gibt es jetzt völlig zusammenhangslos vier glorreiche Trends, die das bereits eingeläutete Jahr 2020 im E-Mail-Marketing begleiten werden.

1. Ein Pétit-Four zum Einstieg

Sie sind klein, lassen sich leicht verdauen und man hat auch kurz Zeit für sie, selbst wenn man auf dem Sprung ist: Pétit-Fours. Übersetzt in E-Mail-Sprache: minimalistisch gehaltene E-Mails, von denen selbst nach einem kurzen Überfliegen immerhin ein paar Textfetzen im Gedächtnis hängen bleiben. Seit geraumer Zeit steigt die mobile Öffnungsrate stark an – E-Mails werden eher auf dem Handy, als auf dem Desktop gelesen. Dabei stieg in den vergangenen Monaten aber nicht nur die mobile Öffnungsrate, sondern auch der prozentuale Umsatz mobiler Öffnungen. Mobile Optimierungen sollten somit zur obersten Priorität im Jahr 2020 gehören. Gemeint sind damit nicht nur responsive Designs, sondern auch die Auswertung der Umstände einer mobilen Öffnung. Wie lange bleiben Ihre Augen im Durchschnitt auf einer E-Mail, wenn Sie diese morgens im Bett oder am Essenstisch checken? Wie viel vom Preheader nehmen Sie überhaupt noch wahr? Wie halten Sie Ihr Handy in der Hand? Wo muss folglich der CTA platziert werden, sodass so wenig Aufwand wie möglich entsteht? Die einen nennen es statistische Datenerhebung, die anderen nennen es Küchenpsychologie. Wir bleiben bei den Pétit-Fours. 

2. Interaktivität 

Wenn Sie die Wahl zwischen einem mit Wolldecken ausgestatteten, kuscheligen Bett und einem harten, quietschenden Holzboden zum Schlafen hätten – wofür würden Sie sich entscheiden? Die Antwort ist genauso vorhersehbar wie der Fakt, dass der Empfänger einer E-Mail ein Produkt eher kaufen würde, wenn es direkt konvertiert werden kann, ohne die Nachricht verlassen zu müssen. Interaktion ist hier das Schlagwort. Dabei ähneln mehr und mehr E-Mails im Aufbau mittlerweile einer App. Die dahinterstehende, ausgetüftelte Taktik: ein so kurzer Weg wie nur möglich. Einst galt Interaktivität als spielerisches Amusement für den Leser, nun steht der funktional technische Aspekt im Vordergrund. Zu den heiß angepriesenen interaktiven Elementen gehören dieses Jahr unter anderem: animierte Buttons, Rollover-Effekte um Produktangebote näherzubringen, interaktive Bilder und Produktkarusselle, die vom Empfänger gesteuert werden, Akkordeon-Effekte um überladene Seiten vorzubeugen und User-Generated-Content. Außerdem neu mit im Rennen: AMP for Email (bzw.: AMP for Gmail, da es derzeit noch ausschließlich für Gmail User anwendbar ist). Das Feature wurde bisher eher stiefmütterlich behandelt – ein wenig sanft. Dabei muss der E-Mail-Empfänger lediglich einmal der Aktivierung zustimmen und schon können AMP Komponenten ähnlich einer App in die E-Mails eingebaut werden. Eine Doodle Umfrage oder die Wettervorhersage direkt in der E-Mail? AMP macht’s möglich. 2020 macht’s möglich.  

3. Marketing Automation 

Die Marketing Cloud Systeme haben sich im Jahr 2019 gerüstet und sind bereit für 2020. Ihre Rüstung: mehr Daten, stärkere Rechenleistung und cross-channel Optimierungen. Ihr Ziel: den Weg freimachen für Maschinelles Lernen und Marketing Automationen. Mit dem erhöhten Einsatz unterschiedlicher Arten von Künstlicher Intelligenz, wurde für E-Mail Marketer nun ein völlig neuer Leistungsmaßstab etabliert. Der Siegeszug wird dieses Jahr nicht durch diejenigen bestimmt, die Marketing Automation auf E-Mail Marketing Plattformen verwenden, sondern durch diejenigen, die ihre Fähigkeiten maximal ausnutzen. So werden die einzelnen Schritte und Abläufe des Customer Lifecycles stärker als je zuvor automatisiert sein und neue Dimensionen des Machbaren offenbaren. Wer 2020 als letztendlicher Sieger herausgeht, bleibt spannend. 

4. Ein Wort, viele Bedeutungen: KI 

2018 stand KI auf Platz 10 der Global Risks, die jährlich vom Welt-Wirtschafts-Forum festgelegt werden. Das derzeit wertvollste KI-Startup der Welt, Semantics, kann durch ein Gesichtserkennungsprogramm in Echtzeit anzeigen, wer gerade draußen vor der Tür über den Zebrastreifen spaziert – und ob er Single ist oder nicht. Ein japanisches Hologramm füllt Konzerthallen mit tausenden Menschen. Erschreckend und faszinierend – die Thematik KI spaltet die Gesellschaft hinsichtlich ihrer Meinung so stark wie sonst kein anderes Thema. Ein Grund dafür könnte das fehlende Wissen über die genauen Teilgebiete Künstlicher Intelligenz sein. So ist es letztlich auch nur ein Oberbegriff, hinter dem sich zahlreiche Systeme, Technologien und Konzepte verbergen. E-Mail-Marketing gilt weiterhin als eine der wichtigsten Disziplinen im Bereich Marketing Automation und KI. 2020 erhebt sich alles nun auf die nächste Ebene. Komplexe, mehrschichtige Kampagnen, die durch eine Profilanreicherung des Empfängers gezielter ausgespielt werden können, sollen bald nicht mehr nur der Zukunft angehören. So soll die Kommunikation zwischen Empfänger und Anwender immer mehr von Programmen übernommen werden. In diesem Zuge werden dem Anwender partiell Entscheidungen zu Versand und Personalisierung abgenommen. Den spannendsten Teil stellt dabei die Lernweise der KI zukünftig dar: aus vorhergegangenen Verhaltensweisen lernt sie, wie zukünftige Aktionen gestaltet werden sollen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Besonders Marken mit einer heterogenen Empfängerliste werden davon in Zukunft profitieren können. Die größte Herausforderung im Jahr 2020: das Sammeln und Aufbereiten der Daten – und das alles im kunterbunten Rahmen der DSGVO.

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